Pergola selber bauen – so geht’s

Eine Pergola ist ein beliebtes Element im Garten: Sie dient als Rankhilfe für Pflanzen, bietet Schatten und Schutz vor Regen, kann Bereiche optisch voneinander abtrennen und als Sichtschutz eingesetzt werden. Wie Sie eine Pergola selber bauen können, erklären wir Ihnen hier.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Pergola selber bauen

Bevor Sie eine Pergola selber bauen, sollten Sie sich über diese Punkte Gedanken machen:

Ort und Verwendung: Überlegen Sie sich vor dem Bau der Holzpergola, wo der beste Standort ist. Eine Pergola kann als Terrassenüberdachung dienen, als Vordach oder Schatten und Schutz vor Regen über einem Grillplatz bieten. 

Größe: Machen Sie die Größe der Pergola vom Verwendungszweck abhängig: Wie viele Menschen sollen unter der Überdachung stehen und sitzen können? Welche Pflanzen sollen an der Überdachung wachsen können und wie viel Platz nehmen diese ein?

Benötigte Materialien:

Das brauchen Sie, wenn Sie eine Pergola selber bauen möchten:

- Außenpfosten: Vier Kanthölzer (2,60 Meter) als Bodenpfeiler, die mindestens eine Stärke von 10 x 10 cm haben sollten.

- Dach: Acht Balken mit einer Stärke von 80 x 60 Millimetern und neun Balken mit einer Stärke von 60 x 40 Millimetern. Alle in einer Länge von drei Metern.

Außerdem:

- Bodenanker zum Befestigen der Bodenpfeiler und zum Schutz des Holzes vor Feuchtigkeit

- Holzschrauben.

- Werkzeug: Bohrmaschine mit Bohrern für Holz, Säge, Akkuschrauber, Zollstock und Stift, Wasserwaage, Schraubendreher, Vorschlaghammer.

Tipp: Bohren Sie die Löcher vor dem Verschrauben vor.

H3: Pergola-Bauanleitung – so gehen Sie vor

1. Pfostenanker senkrecht und gerade in den Boden schlagen. Halten Sie dabei einen Abstand von 2,40 Außenmaß ein.

2. Die Pfosten in den Ankern im Boden anbringen.

3. Holzlatten gegenüberliegend auf den Pfosten befestigen, auf einer Höhe von 40 cm (von oben gemessen).

4. Anschließend weitere zwei Balken anbringen, sodass ein Quadrat entsteht. Durch Überblattung (Verbindung der Ecken eines Rahmens) der Holzlatten können Sie die Stabilität der Konstruktion erhöhen.

5. Die anderen sechs Holzlatten werden auf der Konstruktion angebracht. Zwischen den einzelnen Elementen sollten etwa 40 Zentimeter Abstand eingehalten werden. 

6. Jetzt folgen die neun Latten, die auf der bereits angebrachten unteren Ebene verschraubt werden als Querlattung.

Welches Holz für die Pergola verwenden?

Das Holz für die selbstgebaute Pergola sollte hochwertig und stabil sein. Geeignet sind Fichten-, Kiefern- und Lärchenholz. Das Material sollten Sie mit Holzschutz behandeln, damit es witterungsbeständig ist. Wenn Pflanzen auf der Pergola wachsen, ist es meist nicht mehr möglich, das Holz zu pflegen – erledigen Sie dies also besser, bevor Sie die Pergola bauen.

Und wie viel kostet es, eine Pergola zu bauen?  Die Kosten für eine Gartenpergola sind abhängig von genutzten Materialien und der aktuellen Preislage und liegen durchschnittlich bei 5.000 Euro.

Pergola mit Stegplatten überdachen

Für Schutz vor Wind und Regen können Sie Stegplatten aus Polycarbonat oder Acrylglas als Überdachung oder Sicht- und Windschutz für die selbstgebaute Pergola nutzen. Achten Sie bei der Auswahl darauf, wie schlagfest und lichtdurchlässig die Platten sind. Bei uns finden Sie Terrassenüberdachungen ohne Unterkonstruktion und mit Unterkonstruktion und dem gesamten Zubehör. 

Tipp: Sie können Stegplatten selbst schneiden oder unseren Zuschnitt-Service nutzen.

Eine weitere Möglichkeit: Durch das gitterförmige Dach können sich Rankpflanzen gut ausbreiten und ein grünes Dach bilden.

Pergola bepflanzen – diese Pflanzen sind geeigneten

Wenn Sie die Pergola begrünen möchten, nutzen Sie am besten Kletterpflanzen, die pflegeleicht sind und dicht genug wachsen, um Schatten zu spenden. Außerdem sollten die Pflanzen hoch genug wachsen können, um das Dach zu erreichen. Gut geeignet sind:

• Efeu

• Geißblatt

• Hopfen

• Kiwi

• Rosen

• Waldrebe

• Weinreben

Tipp: Sie können Sie die Pergola mit Wein bepflanzen, wenn Sie die Seitenwände als Sichtschutz verwenden möchten. Auch Efeu eignet sich gut für diesen Zweck.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.